Rohbau, Innenausbau und Einrichtung – alles aus einer Hand. Natürlich. Schnell. Sauber.

nimm was du hast.

Steine, Lehm und Sand.

standortgerechte Gebäude bauen.

Probebohrung

Über Bohrungen prüfen wir das Baugrundstück auf seine Materialbeschaffenheit und Zusammensetzung.

Tiefbau

Die Baustelle wird eingerichtet, die Tiefbauarbeiten beginnen und die Materialien werden sortiert.

Recycling

Aushub und Altlasten können zu großen Teilen wiederverwendet werden. Beton, Steine, das Erdreich und teilweise auch der Bewuchs.

Aufbereitung

Das recycelte Material wird neu vermischt und kann durch Zusätze auf neue Anforderungen optimiert werden.

Bezugsquellen

Zusätzliches Baumaterial kann Regional bezogen werden. Dadurch steigt örtliche Akzeptanz und ein größerer Teil der Wertschöpfung verbleibt lokal.

mein Baustoff

Die Nutzung von eigenem Baumaterial und lokaler Bezugsquellen spart Transportkosten und gibt jedem Bauvorhaben einen eigenen Charakter.

Holztragwerke

Auch im mehrgeschossigen Hochbau können wir auf Holz zurückgreifen, ohne an statische oder brandschutztechnische Grenzen zu stoßen.

STUDIO 17111

Wir sind stolz darauf nach neuen Grundsätzen zu Handeln und, dass wir der Baubranche nachhaltige Alternativen bieten können.

mit lokalen Stoffen bauen?

Haltbarkeit

Wenn das lokale Gestein und der Lehm mit moderner Technologie und dem richtigen Wissen verarbeitet wird, sind die tragenden Wände und das Gebäude äußerst beständig und überdauern Jahrhunderte. Zwei Wohngeschosse sind auch baurechtlich kein Problem.

Raumklima

Die besondere Eigenschaft der Feuchteregulierung gibt lehmhaltigen Baustoffe die Möglichkeit das Raumklima zu jeder Zeit angenehm und gesund zu regulieren. Es bleibt kühl im Sommer und ist warm im Winter, die Luftfeuchtigkeit liegt immer bei etwa 50 %.

Baustoff

Das Errichten von Gebäuden mit Stampflehm und anderen Lehmbaustoffen reicht weit in die Vergangenheit zurück. Tausend Jahre alte Traditionen haben auch heute noch Gültigkeit. Die stofflichen Eigenschaften des Lehmgemischs lassen sich am besten mit Beton vergleichen, so kommt es, dass wir Beton an vielen stellen wieder ersetzen können.  Zur Wärmedämmung kann in eine Stampflehmwand ein Dämmmaterial eingearbeitet werden oder wir dämmen die Außenwände nachträglich, z.B. mit Srohdämmstoffen. Bei der Herstellung können wir das Material, die Oberflächenbeschaffenheit und den Farbton schichtweise variieren und so einzigartige Oberflächen kreieren. Durch das Einsetzen von Stein- und keramischen Platten lassen sich Stampflehmaußenwände ohne zusätzliche Bindemittel herstellen, ohne das die Wand von zu schneller Erosion abgetragen wird. Erosion ist aber immer ein Teil des echten Lehmbaus und wird als solches zelebriert. 

Technik

Der Stampflehm wird erdfeucht in einzelnen Lagen in die vorbereitete Holz- oder Stahlschalung eingebracht und mittels Rüttelplatten, Stampfern und Vibrationswalzen mit bis zu 75 kN verdichtet. Unsere Stampflehmwände werden entweder vor Ort in einer Schalung geschüttet und hochverdichtet oder in unserer Produktionshalle vorgefertigt. Dabei können wir bis zu 100 % des Aushubmaterials wiederverwenden. Je nach Technologie und Materialzusammensetzung können wir 5 bis 25 cm dicke Schichten in einem Arbeitsgang stampfen. Damit erreichen wir sehr gute Aufbaugeschwindigkeiten. Mit der Verdichtung erreichen wir ein Gewicht von etwa 2t pro Kubikmeter. Die Stampflehmwand kann sofort ausgeschalt werden und ist direkt belastbar. Das zweite Geschoss kann sofort Eingeschalt und aufgestampft werden. Die vollständige Austrocknung dauert jedoch bis zu einem Jahr. Die Wände können im Anschluss mit Lehm- oder Kalkputz verkleidet werden, bleiben aber immer Diffusionsoffen.

Stein, Lehm und Erde